Das DRK

Das Rote Kreuz erklärt in drei Minuten

Warum beim DRK?

Seit über 25 Jahren haben wir Erfahrungen mit Freiwilligendiensten. Seit fast zehn Jahren führen wir internationale Freiwilligendienste durch. Wir kooperieren mit Partnerorganisationen auf vier Kontinenten. Unterstellt sind wir dem DRK-Generalsekretariat als Zentralstelle und erfahren dadurch:

  • Qualitätsprüfung
  • fachlichen Austausch
  • Beratung
  • Weiterbildung

Quifd zertifiziert

Quifd – Agentur für Qualität in Freiwilligendiensten

Wir sind als Träger für internationale Freiwilligendienste durch Quifd – die Agentur für Qualität in Freiwilligendiensten – zertifiziert.

Weitere Informationen hier https://www.quifd.de/

Leitbild der Internationalen Freiwilligendienste

(Auszug aus der Satzung)

§ 2 Aufgaben
(1) Der Deutsches Rotes Kreuz Landesverband Mecklenburg-Vorpommern e. V. stellt sich aufgrund seines Selbstverständnisses (§ 1) und seiner Möglichkeiten (§ 30) folgende Aufgaben:

  • Verhütung und Linderung menschlicher Leiden, die sich aus Krankheit, Verletzung, Behinderung oder Benachteiligung ergeben,
  • Förderung der Gesundheit, der Wohlfahrt und der Bildung,
  • Förderung der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen,
  • Förderung der Entwicklung nationaler Rotkreuz- und Rothalbmond-Gesellschaften im Rahmen der Satzungen und Statuten der Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung,

Er fördert die satzungsgemäße Aus-, Fort- und Weiterbildung seiner Mitglieder und Mitarbeiter wie auch der Bevölkerung.

Auszug aus dem Gesellschaftsvertrag

Der Gegenstand der Gesellschaft sind die Förderung

  • der Erziehung, Volks- und Berufsbildung,
  • des bürgerschaftlichen Engagements zugunsten gemeinnütziger und mildtätiger Zwecke,
  • internationaler Gesinnung,
  • der Toleranz auf allen Gebieten der Kultur und des Völkerverständigungsgedankens,
  • der Jugend- und Altenhilfe,
  • des Katastrophenschutzes und Förderung der Rettung aus Lebensgefahr (u. a. Bergrettung, Wasserrettung) einschließlich der dazugehörenden Aktivitäten, wie Rettungsschwimmen sowie die Durchführung rettungssportlicher Übungen und Wettbewerbe.

Er wird insbesondere verwirklicht durch die Durchführung von nationalen und internationalen Freiwilligendiensten, wo sich Frauen und Männer aller Altersgruppen für das Allgemeinwohl, vor allem im sozialen, ökologischen, kulturellen und interkulturellen Bereich engagieren.
Hierzu bietet die Gesellschaft insbesondere

  • die Durchführung von Lehrgängen und Qualifikationskursen sowie weiteren Bildungsmaßnahmen für die Freiwilligen des Bundesfreiwilligendienstes, des Freiwilligen Sozialen Jahres, des Freiwilligen Ökologischen Jahres und der internationalen Freiwilligendienste, wie der entwicklungspolitische Freiwilligendienst des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit, der Internationale Jugendfreiwilligendienst und weitere Projekte
  • die Durchführung von Vorbereitungskursen für den Einsatz im Bundesfreiwilligendienstes, im Freiwilligen Sozialen Jahres, im Freiwilligen Ökologischen Jahres und den internationalen Freiwilligendiensten mit dem Ziel, dem Freiwilligen Informationen, eine Einstimmung und Klärung von relevanten Fragestellung zu geben
  • die Durchführung von Nachbereitungskursen für die Freiwilligen
  • die laufende pädagogische Betreuung der Freiwilligen vor und während ihres Ein-satzes in sozialen und humanitären Projekten im In – und Ausland im Rahmen von Seminaren und / oder persönlichen Betreuungen mit dem Ziel, soziale, ökolo-gische, kulturelle bzw. interkulturelle Kompetenzen zu vermitteln und das Verant-wortungsbewusstsein für das Gemeinwohl zu stärken
  • Zusammenarbeit mit den Trägern der relevanten Einsatzbereiche / – gebiete
  • Hilfeleistung bei der Wahrnehmung der geltenden Weltkernaufgaben (derzeit: Verbreitungsarbeit, Katastrophenschutz, Katastrophenhilfe und örtliche Gesund-heits- und Sozialarbeit in ihrer ehrenamtlichen Ausprägung)

Die Grundsätze des Roten Kreuzes

Die Grundsätze wurden von der XX. Internationalen Rotkreuzkonferenz 1965 in Wien proklamiert. Der vorliegende angepasste Text ist in den Statuten der Internationalen Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung enthalten, die von der XXV. Internationalen Rotkreuzkonferenz 1986 in Genf angenommen wurden.

Menschlichkeit

Die internationale Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung, entstanden aus dem Willen, den Verwundeten der Schlachtfelder unterschiedslos Hilfe zu leisten, bemüht sich in ihrer internationalen und nationalen Tätigkeit, menschliches Leiden überall und jederzeit zu verhüten und zu lindern. Sie ist bestrebt, Leben und Gesundheit zu schützen und der Würde des Menschen Achtung zu verschaffen. Sie fördert gegenseitiges Verständnis, Freundschaft, Zusammenarbeit und einen dauerhaften Frieden unter allen Völkern.

Unparteilichkeit

Die Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung unterscheidet nicht nach Nationalität, Rasse, Religion, sozialer Stellung oder politischer Überzeugung. Sie ist einzig bemüht, den Menschen nach dem Maß ihrer Not zu helfen und dabei den dringendsten Fällen den Vorrang zu geben.

Neutralität

Um sich das Vertrauen aller zu bewähren, enthält sich die Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung der Teilnahme an Feindseligkeiten wie auch, zu jeder Zeit, an politischen, rassischen, religiösen oder ideologischen Auseinandersetzungen.

Unabhängigkeit

Die Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung ist unabhängig. Wenn auch die Nationalen Gesellschaften den Behörden bei ihrer humanitären Tätigkeit als Hilfsgesellschaften zur Seite stehen und den jeweiligen Landesgesetzen unterworfen sind, müssen sie dennoch eine Eigenständigkeit bewahren, die ihnen gestattet, jederzeit nach den Grundsätzen der Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung zu handeln.

Freiwilligkeit

Die Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung verkörpert freiwillige und uneigennützige Hilfe ohne jedes Gewinnstreben.

Einheit

In jedem Land kann es nur eine einzige Nationale Rotkreuz- oder Rothalbmondgesellschaft geben. Sie muss allen offen stehen und ihre humanitäre Tätigkeit im ganzen Gebiet ausüben.

Universalität

Die Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung ist weltumfassend. In ihr haben alle Nationalen Gesellschaften gleiche Rechte und die Pflicht, einander zu helfen.