Centro de Atención Residencial

Das Centro de Atención Residencial (CAR) Hogar “Divino Jesús” bietet Aufmerksamkeit und speziellen, vollständigen Schutz (Obdach, Ernährung, Gesundheit und Bildung) für durchschnittlich 60 Mädchen und Jungen in körperlicher, moralischer und materieller Vernachlässigung. Man arbeitet mit der Methodik der Intervention gemäß des Alters, Geschlechts und des psychosozialen Profils von jedem Hilfebedürftigem. Die Absicht ist es, eine angemessene und nachhaltige, soziale und familiäre Wiedereingliederung zu erreichen. Um dies zu erreichen, versucht man die familiäre Einheit durch Maßnahmen, wie zum Beispiel die sozial-emotionale Entwicklung, positive Kommunikation und Interaktion zwischen den Mitgliedern zu fördern und zu stärken.

Die Arbeit im CAR Hogar “Divino Jesús” wird durch spezialisiertes Personal, bestehend aus einem technischen Team (Leiter/in, Administrator/in, Sozialarbeiter/in, Psychologen, Ärzte, Physiotherapeuten, Betreuern und Leihmüttern) durchgeführt. Diese arbeiten für die Entwicklung der Fähigkeiten und Fertigkeiten der Kinder und Jugendlichen und erziehen sie zu einer gesunden Wertvorstellung, um sie auf spätere Herausforderungen vorzubereiten.

Aufgaben

  • support in the learning process
  • early stimulation
  • preparation for school
  • tutoring
  • general assistance
  • participate in the teaching of healthy hygiene habits
  • promote the development of special abilities and creativity in music,  art, craftsmanship and dance
  • participate in sporting and recreational activities
  • help the staff feed children of less than 3 years old
  • be involved in extra-curricular activities in the school

Sonstige Qualifikationen

  • ability to work with children and adolescents. Special interest in teaching, specifically children.
  • ability to work as part of a team
  • dynamic, creative and participative personality.
  • knowledge of what it means to be a volunteer and work accordingly
  • ability to work in an intercultural setting and adapt to the culture and society of the country

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Beschreibung

HOGAR Divino Jesus INABIF ist ein Kinderheim für Waisen und Kinder mit körperlichen und/oder psychischen Behinderungen in Lima, Peru. Insgesamt leben in dem Heim ca. 50 Kinder. Die Kinder sind mit wenigen Ausnahmen zwischen 0 und 6 Jahre alt.

Der Gebäudekomplex in dem sich HOGAR Divino Jesus INABIF befindet, ist durch Kameras und einem Sicherheitsbeamten Tag und Nacht überwacht.

Das Gebäude, das relativ neu ist und sich in einem guten Zustand befindet, ist in zwei Höfe aufgeteilt. Von jedem Hof gehen 4 Räume ab, in denen jeweils bis zu sieben Kinder wohnen. Die Höfe sind zwei verschiedenen Altersstufen zugeordnet, der erste ist für die kleinen, der zweite für die größeren Kinder. Überschreitet ein Kind das Alter von drei Jahren wechselt es in ein anderes Zimmer auf dem zweiten Hof.

Mit Ausnahme von zwei Räumen, in denen die ältesten Kinder leben, sind alle Zimmer geschlechtlich gemischt und beherbergen bis zu drei Behinderte. In jedem Zimmer arbeiten vier Betreuerinnen, sogenannte „Mamas“, die die Kinder in Zwölfstundenschichten (von 8:00-20:00 Uhr oder 20:00-8:00 Uhr) Tag und Nacht begleiten. Mehrere Psychologen und Ärzte unterstützen die „Mamas“ in ihrer Arbeit. Zusätzliche Förderung erhalten die Kinder durch freiwillige Helfer, die Sport- und Musikangebote organisieren.

Für die körperlich und psychisch beeinträchtigen Kinder, die nicht in die normale Schule gehen können, gibt es im Kinderheim eine spezielle Schule in der sie singen, malen und tanzen. Darüber hinaus gibt es mehrere Förderräume für sprach- und motorisches Training.

Aufgaben

Meine zentrale Aufgabe als Freiwilliger ist es, die jeweils zuständige „Mama“ der Kindergruppe, der ich zugeteilt bin, so gut ich kann zu unterstützen, damit sie sich intensiver mit den Kindern beschäftigen und auseinander setzen kann.

Ich arbeite in einer Gruppe mit sieben Kindern, von denen drei unter körperlichen und psychischen Behinderungen leiden. Die anderen vier Jungs sind alle 6 Jahre alt und leben zum Teil in dem Heim seit sie wenige Monate alt sind.

Da die Kinder ohne Behinderungen täglich bis zwei Uhr in der Schule sind und danach eine Stunde Mittagsruhe machen, verbringe ich die meiste Zeit meiner Arbeit mit der Betreuung der drei Kinder mit Behinderung.

Über die Arbeit mit den Kindern hinaus kommen täglich die unterschiedlichsten Aufgaben auf mich zu. Alles, was in einem Haushalt anfällt muss erledigt werden, Spülen, Putzen usw. Insgesamt kann man sagen, dass ein Freiwilliger in meinem Projekt die typischen Aufgaben im Rahmen eines Zusammenlebens in einer Familie bewältigen muss, nur das diese Familie aus sieben Kindern besteht, von denen drei schwere Behinderungen haben.