Internationaler Freiwilligendienst Polen
Leon, letzte Reihe, als Peter Lustig in der Kinderschauspielgruppe | Foto: L. Gnoyke

Schwerin, 20.03.2017

Es ist populär, nach der Schule für ein Jahr ins Ausland zu gehen. Ob Auslandsfreiwilligendienst oder Sprachkurs, ob Berufsvorbereitung oder mehr Selbstständigkeit – alles ist gut für den Lebenslauf! Leon Gnoyke aus Nordrhein-Westfalen macht diese Erfahrung derzeit in Polen. Seit September letzten Jahres arbeitet er bei Oppeln in einem deutschsprachigen Montessori-Kindergarten. Sein Engagement läuft über den Internationalen Jugendfreiwilligendienst (IJFD), ein staatlich gefördertes Programm mit dem DRK Mecklenburg-Vorpommern als offizieller Entsendeorganisation.
Der Neunzehnjährige hat klare Vorstellungen und ist sehr zufrieden mit seiner Tätigkeit: „Ich mache den Freiwilligendienst, weil ich meinen späteren Beruf im sozialen Bereich mit Kindern und Jugendlichen sehe. Um mir Sicherheit in der Entscheidung zu verschaffen, habe ich den Einsatz angefangen.“
Sein Berufswunsch hat sich in den letzten sechs Monaten bestätigt. Aber auch persönlich hat sich Leon weiterentwickelt: „Ich wollte auch raus aus Deutschland und meiner Komfortzone. Neue Leute, neue Arbeit, neue Umgebung. Bis hierher hat es mir immens geholfen und ich merke, wie ich an meiner Arbeit mit und für Kinder wachse und ich viel verantwortungsbewusster geworden bin, denn das war am Anfang ein kleines Problem.“

Freiwilligendienst in Polen

Leon als „Junge mit dem Perlenohrring“ | Foto: L. Gnoyke

In seiner Einsatzstelle sind immer kreative Ideen gefragt. Manchmal sind die Veranstaltungsvorbereitungen und Events zwar anstrengend, aber der Spaß kommt nicht zu kurz – wie man an den Ergebnissen des Fotografieprojektes sieht.
Das Zwischenfazit fällt deshalb positiv aus: „Die Arbeit hier ist sehr vielseitig, alleine schon, weil man mit Kindern arbeitet. Die Kollegen und das DRK aus Deutschland unterstützen einen wirklich so gut sie nur können. Man kann auch enorme Fortschritte beim Deutschunterrichten sehen und das macht mich persönlich sehr stolz.“
Da dieser Auslandsfreiwilligendienst durch die Bundesregierung gefördert wird, werden der Versicherungsschutz sowie die kompletten Unterkunfts- und Verpflegungskosten übernommen. Ein monatliches Taschengeld wird ebenfalls gezahlt.

Insgesamt entsenden wir von der DRK Soziale Freiwilligendienste Mecklenburg-Vorpommern gGmbH jährlich über 100 Freiwillige in sechs Länder auf vier Kontinenten. Ein Sammeln von Lebenserfahrung ist solch ein Engagement auf jeden Fall. Ganz praktisch wird der Einsatz auch für Ausbildung oder Studium als Praktikum oder Wartezeit anerkannt.

© DRK Soziale Freiwilligendienste Mecklenburg-Vorpommern gGmbH

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